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angekommen...

schon allein der hinflug war ein abenteuer, mit einem sitznachbarn, der (nachdem auf die frage, ob ich denn einen freund hab, das heulen angefangen hab) mich mit geschichten ueber seine exfreundinnen und analyse ueber die kotztuete, die ja viel zu klein fuer seine kotze waere, unterhalten hat.

das essen war pappe mit geschmack und in Alberquerque angekommen, wurde ich von sehr ueberdrehten, sehr netten UWCLern empfangen, und wir sind dann nochmal zwei stunden im sonnenuntergang zum UWC gefahren.

und es ist so toll hier! du hast hunderttausend "mates": einen Roomate (wohnt bei dir im Zimmer, wer haette es gedacht), einen Wallmate, der teilt eine wand mit dir, einen floormate, der wohnt unter dir, einen languagemate mit gleicher sprache, countrymate, regionmate aus dem gleichen kontinent, doormmate, der im gleichen haus wohnt, hallwaymate, auf dem gleichen gang und noch etwa zehn andere mates. und jeder kuemmert sich um dich, es gibt fuer alles ansprechpartner, zum beispiel einen "Flursprecher", der teilt kondome aus und bringt dir bei, sie zu benutzen, eine hausmama, die wohnt unter uns und hat uns lieb und hilft uns beim heimweh und wenn wir uns ausgesperrt haben, einen Advisor, der ist fuer schulisches zustaendig, bei dem waren wir schon pizza essen und auch sonst kann man alle und jeden um hilfe fragen.

der erste abend war... nennen wir es interessant... es gab eine willkommensparty, die wurden die koffer zum zimmer getragen und ich hab unvorsichtigerweise meine eltern angerufen und den rest des abends taschentuecher zerknuellt. Nach etwa 4 stunden schlaf in deutschland, 27 stunden wach sein am stueck hab ich dann nochmal vier stunden geschlafen und bin dann ab nachts um drei durch mein haus gegeistert. ein netter inder (name vergessen) hat mich dann aufgelesen, mir gezeigt, wie man aufs dach klettert und sterne ansieht und mir dann mit einem Tuerken ("All turkish in Germany are retarded" den Campus und das Auditorium (Fenster war offen ;-)) gezeigt hat. achja, stinktiere gibts hier auch.

meine Roomie ist so super, shirley aus honkong. eigentlich heisst sie anders, aber wir koennen ihren namen nicht aussprechen, deshalb shirley, wir haben auch einen japanischen Martin. shirley hat mir schokolade als willkommensgeschenk auf den Tisch gestellt... diese Schokolade liegt jetzt im Kuehlschrank und ich hoffe, dass sie irgendwer isst, weil ich nicht so auf schokolade mit peanutbutter stehe. aber sie ist toll, eine art mama und kein partymensch, ok, ich muss zur faecherwahl, see you later!

25.8.07 22:42
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


maren (25.8.07 23:58)
das klingt doch genial, claudi! ich freu mich echt für dich!! wirst schon sehn- mit so vielen mates kanns dir gar net schlecht gehn- auch wenn wir dich acuh schrecklich vermissen werden :'(
aber schön wenn du dich meldest und bilder hochlädst
ich hatte auch mal nen roommate aus HGK- wir haben uns suuuuper verstanden, die suki, is soooo lieb ♥.
na hoffentlich is das essen am college besser *gg*
komm den stinktieren nicht zu nahe und mach uns deutschen alle ehre
und grüss inga und lukas von mir!
te quiero mucho ♥ hast luego-
deine maren

PS: zum glück hab ich noch net rausgefunden wo man hier briefmarken nach amerika kaufen kann- sonst wär jetzt eine postkarte an deinen direktor unterwegs zur not schick ichse eben aus D

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